Montag, 27. Oktober 2008

9. TAG Bryce Canyon - Horseblend

Es hat die ganze Nacht geregnet, aber wie ! Das Zelt hält trocken obwohl sich an der Innenseite des Außenzeltes erste Tropfen bilden, mich hats zum ersten Mal gefroren, die Temperatur ist gefallen. Der schöne weiche Untergrund hat das ganze Zelt mit Erde vollgespritzt und die Soße ist dank der ausgesuchten Schräglage in Form von Schlamm unter dem Zelt. Mit einer Gallone voll Wasser waschen wir das Zelt erst mal ab und machen uns auf den Weg – ohne Frühstück – ne Tüte Chips haben wir ja noch im Auto :-))
Wir fahren zum Bryce Canyon Nationalpark. Dort angekommen wollen wir endlich mal „Horseback-Riding“ machen. Natürlich ist es mal wieder ausgebucht und man könnte sich auf eine Warteliste setzten lassen. Im nachhinein sind wir ganz froh darüber, es ist hier nämlich schweinekalt. Das Thermometer zeigt so um die 5 Grad …brrrr… . ich muss meine dünnen Treckinghosen gegen Jeans tauschen und zieh oben drüber 3 Lagen Shirts und ne Jacke. Im Canyon kann man bequem die Aussichtspunkte mit dem Auto anfahren – wie die Japaner – hinfahren, aussteigen, Foto, staunen…einsteigen…zum Wandern ist’s uns tatsächlich heute zu kalt. Gott sei Dank kommt die Sonne wieder raus.





















Am Nachmittag erreichen wir Page am Lake Powell und schauen uns schnell noch das Horseblend des Colorado Rivers an. Für mich ist das nichts, 5m vor der Abgrundkante muss ich stehen bleiben. Eine Frau neben mir schüttelt auch ungläubig den Kopf, als Sepp auf den Felsen steigt um in die Tiefe zu schauen.
Der Colorado River ist von oben ganz grün und macht eine 180 Grad Biegung, welche aussieht wie ein Hufeisen. Grandios und wie schon erwähnt ….SAUSTEIL von oben , die Wände sind kerzengerade bis unten in den Canyon