Sonntag, 26. Oktober 2008

8. TAG Zion nasses Paradies














Der Ast über dem Zelt ist doch nicht morsch stelle ich morgens fest, doch es regnet.
Im nahegelegenen Visitorcenter zeigt mir die freundliche Rancherin ein Sattelitenbild mit der Regenfront. „No problem today“ meint sie – es regnet ja nur. Perfekt zum Hiking. …ach ja ??. Was solls, wir sind nur einen Tag hier und haben ja schließlich clever wie wir sind Regenjacken dabei. Also rein in den Valley-Bus. Der Bus färt durch das ganze Tal und das alle 5 Minuten. Steige aus und wandere ist hier das Moto. Wir sind nicht die einzigen, viele Besucher sind nur kur da und müssen den Tag nutzen. Vorteil, es ist nicht kalt, es ist nur nass. Der Anblick des Tales mit den hohen roten Felsen, dem Merced River und dem vielen Grüntönen, entschädigt jedoch für jedes Wetter.

Wir unternehmen insgesamt 3 Wanderungen und sind tatsächlich den ganzen Tag draußen unterwegs. Allerdings nützen nach 3 Stunden Dauerregen die besten Regenjacken nix mehr. Egal. Ich bin der Meinung, dass, wenn die Erde vor der „Besetzung“ durch den Menschen so ausgesehen hat, dann gabs mal das Paradies auf Erden – und der Rest davon ist definitiv genau HIER.


7. TAG Valley of Fire - Zion NP

Bevor wir Las Vegas verlassen, lösen wir noch unseren Frühstücksgutschein im Hotel ein und werfen 2 Dollar auf einen Spielautomaten, nur damit keiner sagt, wir hätten es nicht versucht ;-)). Die Amis sitzen mit nem Pappbecher von Starbucks bereits morgens um 8:00 Uhr beim Gambling, natürlich in Jogginghosen – geil.

Uns zieht es in den nächsten Nationalpark. Zuvor machen wir noch einen Abstecher zum Valley of Fire – State Park. Rote Sandsteinfelsen, welche die Hitze speichern – unglaublich schon wieder Steine, aber sie sehen doch immer anders aus.













Nachmittags kommen wir im Zion – NP an. Dort schlagen wir wieder unser Mini – Zelt auf und entscheiden uns für eine Stelle unter dem Baum auf weichem Untergrund in leichter „Schlafschräglage“ ( Was sich als kleiner Fehler herausstellen sollte) Nach dem für den nächsten Tag schlechtes Wetter vorausgesagt ist, wollen wir heute noch mal unserem neuen Hobby frönen.


Campers Firewood , Würstl, Rotwein, Bier, Tomaten, Zwiebeln..Käse – wird gekauft und das mit dem anschüren klappt nun auch perfekt. Übrigens sind die Amis sehr zivilisiert – da gibt’s nach 22 Uhr keinen Lärm mehr und man kann in herrlicher Stille in die 7000 Sterne über einem schauen. Habe im Prospekt gelesen, dass man hier wegen der geringen Luftverschmutzung fast 3x so viele sehen kann, wie in besiedeltem Stadtgebiet. Nachts hören wir eine Herde Rehe neben uns grasen.

Kaum liegen wir in unserem „Sweet Home“ geht’s schon los – es regnet und stürmt.... War da nicht ein morscher Ast über unserem Zelt ???