Nach einer wahnsinns Nacht ( Coyotengeheule – Sternenhimmel – 35 Grad), krabbeln wir aus unserem Zelt. Sepp hat noch eine Begegnung mit 2 Coyoten am morgen, die über den Campground schlendern, wahrscheinlich um nach Essensresten zu suchen – oder wollten halt mal nem echten Franken „Good Morning“ sagen ;-)).
Die aufgehende Morgensonne lässt die Berge des Death Vally in rot-rosa leuchten und es bestätigt sich wieder mal, das die Sache mit dem Zelten HIER sich wirklich rentiert hat. 8:00 Uhr Morgens starten wir zu einer 3 Meilenwanderung in den Golden Canyon. Die Sonne steht noch tief und es ist schon richtig schön warm ….. – ok heiß. Je höher die Sonne steigt, desto mehr leuchten die Goldenen Sandsteinhügel.
Auf unserer Fahrt aus dem Valley raus, guck ich mir fast die Augen aus, denn ich will doch auch unbedingt echte Coyoten sehen – aber nix – weit und breit nicht ein klitzekleiner Coyote … na, egal – wir fahren in die Stadt der Zocker nach LAS VEGAS.
Da ist es – mitten im Nichts von Nevada taucht es vor uns auf. Im ersten Moment sind wir angenehm überrascht – scheint ja gar nicht so groß zu sein – Das Navi findet auch das Hotel New York - New York und wir das Parkhaus. Alles bestens – rein organisatorisch gesehen. Unser Hotel hat ne Achterbahn drumrum und innendurch – im Untergeschoss befinden sich ca. geschätzte 500 Spielautomaten (gefühlte 2000) zig Spieltische, Läden, Lokale und alles schaut aus wie in NY. Hier werden alte Omis in Rollstühlen an die Spielautomaten geschoben – und wenn sie nicht mehr selbst die Pennys einwerfen können, dann sitzen sie aphatisch daneben und gucken zu, wie sich die Bildchen drehen – wir findens einfach nur pervers, die Amis haben Spaß, aber
wie !!!
Genau das gleiche Bild in allen anderen Hotels, nur in anderer Aufmachung – wir entscheiden, dass ist nix für uns. Genial ist allerdings das günstige Luxuszimmer und eine Dusche nach 3 Tagen Campen, sowie der Ausblick aus dem 22. Stockwerk über dem Strip. LAS VEGAS – ich denke, entweder man findet es klasse, oder abartig.