Donnerstag, 30. Oktober 2008

10. TAG Antilop Canyon - Monument Valley

Nach einer Nacht im Motel ( hier haben wir übers 2. Bett erst mal das Zelt zum trocknen gelegt) . Fahren wir den Antilop Cancon an. An dieser Stelle sei mein Kollege Werner erwähnt, für all die hilfreichen Tips und Hinweise – ob nun Badestelle, Wanderung, Motels … alle Empfehlungen waren ganz nach unserem Geschmack…!! DANKE ! … Werner meinte, dass man sich das UNBEDINGT ansehen muss. STIMMT ! Vor 200 Jahren hat ein Navajomädchen diese Erdspalte beim Schafehüten entdeckt… man fährt auf einen Parkplatz in der Pampa – dort steht eine Holzhütte, in welcher eine Indianerin Eintritt kassiert … dann geht man ein paar Schritte und steigt in die Erde ab - leider kann mein Foto, die Vielfalt der Farben nicht wirklich aufnehmen. Die Wellen der Sandsteinwände muss ich immer wieder anfassen, während wir uns durch die Erde schlängeln. Die Sonne steigt höher und wir sehen tatsächlich noch ein paar schöne „sunlight-spots“, bevor uns die Erde wieder an die Oberfläche spuckt.



























Am Wassersportparadies Lake Powell machen wir noch einen kurzen Sonnenstop und ich springe in die glasklaren Fluten – menno – so was könnte ich auch vor der Haustür brauchen !!!
Die Zeit drängt, wir wollen noch bis zum Monument Valley fahren, denn ich hab im Buch von Schwager Jürgen (DANKE noch mal ! ) gelesen, dass man da auf einem tollen Plateau zelten kann. Wir fahren durch das Navajoland – links und rechts Mustangherden und Rindeherden – Cowboys auf Pferden mit Lasso – und dann sehen wir schon die ersten „Restberge“. Für 10 Dollar dürfen wir hier Campen, es gibt nur Dixiklos, aber dafür einen genialen freien Platz ganz für uns alleine auf einem Vorsprung mit Blick auf die Giganten. Der Boden ist so hart, dass wir die Heringe kaum einschlagen können und wir uns mit Steinen behelfen. Der Wind ist mehr als stürmisch. Als das Minizelt steht, machen wir uns auf den 17 Meilen Rundkurs im Tal. Wir finden, dass unser Nachtlager auf der Aussichtsfläche einfach der allerbeste Blick ist. Das Auto parken wir als Windschutz vor unsere Feuerstelle und genießen den unglaublichen Sonnenuntergang im „Mallboro-Land“. Aus mehreren Steinen haben wir uns eine Sitzbank am Feuer gebaut und die Fussmatte vom Auto dient als Sitzbezug. Den Rotwein haben wir in eine Colaflasche umgefüllt, weil wir gelesen haben, dass im Indianerland Alkohol verboten ist…- wussten wir echt vorher nicht… Indianerehrenwort ;-)).