Samstag, 25. Oktober 2008

6. TAG Las Vegas zum zweiten













Geschlafen wie Murmeltiere im King-Size-Bed , stimmt mich dier Ausblick auf die erwachende LAS VEGAS – Hölle schon wieder etwas freundlicher. Wir entscheiden uns aber doch, erst mal rauszufahren und eine kleine Programmänderung vorzunehmen um den Hooverdamm anzuschauen. Als der Staudamm in Sichtweite kommt, meint Sepp, das das Ding ja nicht größer als unsere Ködeltalsperre sei. Genau das ist es – hier ist alles so groß, dass man komplett das Gefühl für die Dimension verliert. Natürlich ist der Damm verdammt hoch und groß !



















Was aber noch viel atemberaubender ist… die bauen da gerade eine Brücke über den Canyon. Mich als Baumensch haut der Brückenvorschub mit der Kranaufhängung fast vom Sockel – DAS ist der Wahnsinn !!
Ein Arbeitsplatz auf dem Vorschub in DIESER Höhe – richtig blöd, wenn man da den Schraubenschlüssel fallen läst…richtig blöd ;-))).













Eigentlich hatten wir uns dann vorgenommen – jawoll – nach allen Empfehlungen von „Vorreisenden“, gehen wir also mal in so ein Outlet-Shopping-Dingsbums… aber wer uns kennt, kann sich’s schon denken … wir ziehen es vor und werfen uns ( das sollte das einzige Mal im Urlaub sein ) mit 2 Dosen Bier an den Hotelpool, über dem alle 5 Minuten die Achterbahn drüberrauscht. Ein Blick in die wohlgenährte Liegestuhlrunde und mir fällt sofort auf, dass Schatzi der einzige mit „echter“ Badehose ist Mann trägt knielange Shorts…. .. und schwimmen kann hier wohl auch keiner ????
Essenstechnisch geht’s zum Mexikaner – lecker – ich bestelle in einem ca. 50cm hohen Plastikteil einen Margeritta. Geschätzter Inhalt ca. 1 Liter… aber irgendwie hat denen noch keiner gesagt, das an Coctails auch wirklich Alkohol rangehört. Nach dieser Erfahrung, bleibe ich für den Rest des Urlaubs beim Bier.


Wir beschließen, ein Ticket für irgendeine Show zu ergattern, damit wir nicht die ganze Nacht sinnlos durch die Spielautomaten irren müssen. Tatsache – Blue Man Group gibt’s noch –und das für schlappe 50 Dollar pro Nase. Für Sepp als alten Drummer natürlich ein Highlight. Eine richtig gute Show, doch mir persönlich schlägt 2 Stunden Dauergetrommel ganz schön auf den Magen. – urgs….