Dienstag, 30. März 2010
Schulter an Schulter
Eng gings wieder zu beim 30. Berliner Halbmarathon. Eng ist eigentlich gar kein Ausdruck - meines Erachtens viel zu viele Leute auf viel zu engen Straßen. Das ganze ging schon los, dass Josef gar nicht in seinen Startblock C gekommen ist - wir den Zugang zu E gar nicht gefunden haben und somit erst mal über die Absperrung klettern mussten. Genau wie letztes Jahr, musste ich ein paar mal GEHEN , weil sich die Leute entweder an einer Straßenverengung, an einer 90-Grad Kurve oder am viel zu kleinen Verpflegungsstand gestaut haben. Bis km 16 war ich nur am überholen - dazwischenschieben - rechts mal auf den Gehsteig sprigen.... Zielspurt ging gar nicht - zu viele Leute ;-)). Das gleiche Chaos im Ziel - schieb...schieb... schieb.. zwischen den Kleider LKW's Muttis mit Kinderwagen, Familienclans, die Ihren Läufer bis zur Dusche begleitet haben. Ach ja und 8 Duschköpfe für 6000 Frauen oder so...aha... - ich hab mich dann mit der Unterhose auf die Strasse gestellt, weil im Duschzelt konnte ich mich nicht mehr drehen - geschweige denn nach meinen Klamotten bücken. Welch Wahnsinn.... - Meine Laufzeit spitze - PB mit 1:56 - letztes Jahr 1:59 - Josef hat es von Anfang an aufgegeben schneller zu laufen und hat mich bis zum Ziel begleitet - Hand in Hand ..war auch schöööön ;-)). Klar hätte ichs auch ruhiger haben können und einfach in 2:15 mit dem Strom mit tabbern - aber wenn ich schon nur einmal im Jahr so ein Ding laufe, dann wollt ich halt auch mal Gas geben.
In Berlin waren wir am Samstag eine neue Ecke entdecken und ich kann sehr empfehlen die Bergmannstraße in Kreuzberg mit ihren Nebenstraßen - Straßen-und Hinterhofkneipen - tollen kleinen Läden - ohne Touris ( noch Geheimtip) allerdings schon hier gesehen .
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